Trauma-Arbeit für Tiere

Manche Tiere tragen Erlebnisse in sich, die ihr Verhalten, ihr Lernen und ihr Wohlbefinden bis heute prägen. Die Trauma-Arbeit für Tiere setzt genau dort an, wo Angst, Rückzug, Stress oder körperliche Reaktionen ihren Ursprung haben.

In meiner Arbeit schaue ich ganzheitlich auf das Tier, erkenne Zusammenhänge zwischen Körper, Gefühl und Erfahrung und begleite Tier und Mensch dabei, Schritt für Schritt wieder Sicherheit, Vertrauen und innere Stabilität aufzubauen.

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Traumatisierte Tiere und der Blick hinter die Symptome

In den Jahren der Arbeit mit den Tieren kamen meistens Tiere zu mir mit körperlichen Schwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und bekannten oder auch unbekannten Traumata.

So habe ich damals begonnen, hinter die Kulissen zu schauen. Die Tierkommunikation war dabei eine wertvolle Hilfe, um herauszufinden, was wirklich los ist.

Aber auch die Arbeit mit der Tellington Touch Methode war federführend im Erarbeiten der körperlichen Schwierigkeiten und Lösungswege, um mit dem Tier und den Menschen neue Wege zu gehen.

Es ist faszinierend zu erleben, wie wenige Touches am Körper des Tieres eine Wende einleiten. Mehr Vertrauen entsteht, das Tier beginnt sich wieder zu spüren, wendet sich dem Menschen anders zu und ein echtes Miteinander wird möglich.

So entsteht Verständnis und die Möglichkeit, dem Tier mit den eigenen Händen zu zeigen, dass es in Sicherheit ist und geliebt wird.
Das Erlernen dieser Touches ist leicht in ein paar Stunden umsetzbar und verändert so viel im gemeinsamen Leben und Lernen.

Durch die Bioresonanz in den Meridianen konnte ich Flussstörungen erkennen und aus den in Resonanz gehenden Mitteln die klare Zuordnung der unterschiedlichen Bereiche finden, ob körperlich, seelisch, psychisch oder andere Ebenen.

Damit wurde eine ganzheitliche Sicht auf das möglich, was beim Tier entstanden ist, und ein individueller Start, um sich langsam Schicht für Schicht durchzubewegen und dem Tier wieder eine neue Sicht und das Vertrauen zurückzugeben.

Wenn ein Schock im Körper gespeichert bleibt

In der Arbeit bei Traumata zeigt sich immer wieder, dass ein unverarbeiteter Schock das Lernen und die Entwicklung massiv beeinflussen kann. Die Tiere machen ein paar Schritte nach vorne und rutschen wieder zurück in alte Muster.

Ein Erlebnis blockiert sich im mentalen Feld als Erinnerung mit Gefühlen und körperlichen Spannungen. Der Adrenalinpegel einer solchen Erfahrung hält den Körper bis zu vier Tage im inneren Stress, auch wenn die Situation längst vorbei ist und das Tier den Anschein hat, nach außen ruhig und normal zu agieren.

Und doch bleibt latent im Untergrund das Unterbewusstsein in Alarmbereitschaft. Es schaltet nicht herunter, sondern produziert weiterhin Hormone, die den Körper in dieser Bereitschaft halten. Bei jedem neuen ähnlichen Erlebnis bleibt dieser innere Pegel oben.

Auf lange Sicht zeigen sich körperliche Reaktionen wie verspannte Muskulatur, Entzündungen an Ohren, Augen oder Analdrüse, Fress- oder Schlafstörungen und vieles mehr.

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Was ein Trauma im Körper eines Tiere auslöst

Ein Trauma beeinflusst das Zusammenspiel von Körper, Nervensystem und Verhalten. Die folgenden Aspekte machen sichtbar, was im Inneren eines Tieres geschieht, wenn ein belastendes Erlebnis nicht vollständig verarbeitet werden konnte.

  • Der Schock speichert sich im System

    Ein belastendes Erlebnis bleibt als körperliche und emotionale Erinnerung im Nervensystem bestehen. Der Körper vergisst nicht einfach.

  • Dauerstress trotz äußerer Ruhe

    Das Tier wirkt normal, innerlich bleibt das System in Alarmbereitschaft und produziert weiter Stresshormone.

  • Trigger halten den Stress aufrecht

    Ein ähnlicher Reiz genügt und das System reagiert erneut. Der Stress flammt wieder auf, wie in einem inneren Hamsterrad.

  • Energieverlust und Überforderung

    Dieser Zustand ist nervenaufreibend, aufwühlend und sehr energiezehrend. Auf Dauer erschöpft er Körper und Nervensystem.

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Ganzheitliche Unterstützung und Lösungswege für traumatisierte Tiere

Hier ist also durch die Bioresonanz zuerst zu schauen wo das Tier insgesamt steht weil sich damit der Weg und die Unterstützung abzeichnet.

Ist ein Schock vorhanden kann Homöopathie, Aurasoma, Tierkommunikation und der Tellington Touch einen Start in eine andere Richtung geben.

Mit der begleitenden Homöopathie oder naturheilkundlichen Mitteln kann die Körperspannung verändert ins Erziehungsfeld mit einfliessen.

Bestimmte Probleme lassen sich durch die Tierkommunikation mit dem Tier auf eine erklärende Sichtweise neu abstimmen. Die Tellington Touch Methode kann der Besitzer gut mit einbeziehen um Spannungen im Körper zu lösen.

Löst man Spannungen im Körper löst man Spannungen im Verhalten, alles hängt in sich miteinander zusammen. Es fasziniert mich immer wieder wie ein Körper der Sicherheit erfährt, umschalten kann und sich auf einmal Türen öffnen wo man dachte das bekommt das Tier nicht mehr hin.

Zu guter Letzt lehre ich die Menschen selber Tellington Touch oder auch die Tierkommunikation, weil sie damit ein Werkzeug in ihren Händen haben das im Leben ihrer Tiere und auch für sich selber viel bewirken kann.

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Drei Weisheiten, die mich in meiner Arbeit begleiten

Diese drei Weisheiten berühren mich immer wieder in der Arbeit mit den Tieren und auch mit den Menschen, denn wir können mit kleinen wissenden Schritten so viel für das Tier tun.

Immer wieder begleitet mich dabei ein Satz von Moshè Feldenkrais: „Wenn du weisst, was du tust, kannst du tun, was immer du willst.“

Auch Linda Tellington hat diese Haltung für mich auf eine sehr klare Weise beschrieben. Egal was im Körper passiert ist, wenn wir den Zellen unter unseren Händen mit dem TTouch eine angstfreie, entspannende, gehaltene, liebevolle Sicherheitsinformation geben, schalten wir einen Lichtschalter in der Dunkelheit an, dem der Blick, die Atmung und die Ausrichtung folgen kann.

Neue Wege zu gehen heisst manchmal einfach nur erst einmal da zu sein, Sicherheit zu geben und alles liebevoll anzunehmen, was da ist.

Penelope Smith gab mir bei einem für mich wirklich an die Grenzen kommenden Fall von schwerstem Missbrauch folgenden Satz mit auf den Weg. Es geht nicht darum, etwas schön zu reden, sondern da zu sein und den Raum der Liebe und des Lichtes für diese Seele zu sein.

Halte selber in dir das ruhige Feld des Daseins und damit orientiert sich im anderen Wesen die neue Ausrichtung. Manchmal kannst du nicht erklären, warum Menschen sich so am Tier vergangen haben, aber du kannst zuhören, da sein und ein Leuchtturm sein für die neuen Wege.

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